Vorsorge Starkregen

Betreff
Vorsorge Starkregen
Vorlage
Amt 61/018/2017
Aktenzeichen
Amt 61/CH
Art
Informationsvorlage

Sachverhalt:

 

Nach den Starkregenereignissen im Jahr 2016, die auch im Saarland zu Schäden geführt haben, hat die saarländische Landesregierung die Initiative ergriffen, um die Bürgerinnen und Bürger und auch die Kommunen für dieses Thema zu sensibilisieren. Von Starkregen spricht man, wenn bei einem Regenereignis in kurzer Zeit außergewöhnlich große Niederschlagsmengen auftreten. Durch Starkregen können plötzliche heftige und meist lokal begrenzte Überflutungen (Sturzfluten) ausgelöst werden. Das gefährdet auch Gebiete fernab von Flüssen oder Bächen.

 

Ein wesentlicher Baustein zur Vorsorge vor solchen Starkregenereignissen ist die Information der Bürgerinnen und Bürger in möglicherweise gefährdeten Bereichen. Ein Faltblatt liegt nun vor, das in einem ersten Schritt in Ottweiler in den gefährdeten Bereichen verteilt werden kann.

 

Bei diesem Thema sind auch die saarländischen Kommunen gefragt, da sie für die Ermittlung der Grundlageninformationen verantwortlich sind (dargestellt beispielsweise in Starkregengefahrenkarten). Bürger können damit ihre Betroffenheit erkennen und dementsprechend Eigenvorsorge treffen. Das Ministerium für Umwelt will die Kommunen hierbei unterstützen und ihnen ortsangepasste Möglichkeiten zur Verbesserung der Starkregenvorsorge aufzeigen.

 

Von der Stadt Ottweiler wurden zunächst folgende Bereiche mit Gefahrenpotenzial „Starkregen“ identifiziert:

- Werschweilerweg

- Oberlauf Weth

- In den Dellen/Fürther Straße

- Betzelbach – Entwässerung des Kanals

- Gellerbach/Johannes-Gutenberg-Straße

- Vogelstal

- Brunnenweg in Steinbach

- Straße „Zur Ring“ in Fürth

- Bereich Feuerwehr in Lautenbach

- Brechkaul/Feldweg in Mainzweiler

- Langawann und Kurzawann in Mainzweiler

- Stegbach in Mainzweiler

 

Sollten weitere Bereiche in die Liste aufgenommen werden, wird um entsprechende Mitteilung gebeten.

 

Zur weiteren Vorgehensweise wird vorgeschlagen, das Faltblatt in der OZ zu veröffentlichen, die Anwohner in den betroffenen Bereichen per Wurfsendung mit Anschreiben mittels Faltblatt zu informieren und in Abstimmung mit dem Umweltministerium ein Leistungsverzeichnis für eine Gefahrenkarte bei Starkregenereignisse zu erarbeiten. Nach Information des Ausschusses werden verschiedene Ingenieurbüros zur Leistungserbringung angefragt.

 

Anlagenverzeichnis:

 

Faltblatt Starkregen