TOP Ö 4: Feststellung des Jahresabschlusses 2014 des Ludwig-Jahn-Bad-Betriebes

Beschluss:

 

Auf Empfehlung des Haupt-, Personal- und Finanzausschusses beschließt der Stadtrat einstimmig die Feststellung des Jahresabschlusses des Ludwig-Jahn-Bad-Betriebes der Stadt Ottweiler für das Jahr 2014 wie folgt:

Bilanzsumme per 31.12.2014=                                1.950.700,15 EURO

GuV - Rechnung vom 1.1.2014 bis 31.12.2014

- Summe der Erträge   =                                              120.509,69 EURO

- Summe der Aufwendungen =                                  365.855,28 EURO

- Jahresverlust (Jahresfehlbetrag)   =                      245.345,59 EURO

Der Jahresverlust (Jahresfehlbetrag) ist aus dem Betriebskostenzuschuss der Stadt auszugleichen.

 

 


Sachverhalt:

Der Jahresabschluss des Ludwig-Jahn-Bad-Betriebes für das Jahr 2014 ist erstellt und wurde durch die ATAX Treuhand GmbH, Neunkirchen, geprüft. Die Schlussbesprechung des Prüfungsergebnisses gemäß § 3 der Verordnung des Ministeriums für Inneres und Sport über die Prüfung des Jahresabschlusses der Eigenbetriebe und sonstigen Unternehmen ohne eigene Rechtspersönlichkeit mit Sonderrechnung vom 22.12.1999, Amtsbl. S. 156 (Jahresabschlussprüfungsverordnung /Neufassung) ist auf den 16.09.2015 terminiert.

Die Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) weist für das Wirtschaftsjahr 2014 bei Erträgen von 120.509,69 € und Aufwendungen von 365.855,28 € einen Jahresverlust (Fehlbetrag) in Höhe von 245.345,59 € aus.

Nach den Veranschlagungen im Erfolgsplan hatte sich eine Unterdeckung von 288.164,00 € errechnet, deren Ausgleich durch einen Betriebskostenzuschuss des städtischen Haushaltes in gleicher Höhe vorgesehen war. Insgesamt konnte eine Ergebnisverbesserung von 42.818,41 € erzielt werden. Dies resultiert im Wesentlichen aus höheren Einnahmen (+4,5T€, hier insbesondere +10,5T€ WVO-Gewinnbeteiligung, +2,5T€ sonstige betriebliche Erträge, +0,5T€ sonstige Zinsen und ähnliche Erträge und -9T€ Badeentgelte) wie zunächst eingeplant. Die Aufwendungen gestalteten sich insgesamt um 38,5T€ geringer als ursprünglich geplant. Abweichungen ergaben sich beim Materialaufwand (-27,5T€, hier insbesondere -14 T€ Unterhaltung Badeanlage, -6 T€ Leistungen Bauhof, -4 T€ Kosten der Betriebsführung durch Dritte, -2,5T€ Gebäudereinigung, -1T€ Personalkosten), im Bereich AfA (-1T€), bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen (-6,5T€) sowie im Bereich Zinsen und ähnlichem Aufwand (-3,5T€).

Gemäß § 24 Abs. 3 der Eigenbetriebsverordnung vom 22.12.1999 -Amtsbl. S.138- (EigVO) muss der Stadtrat nach Vorberatung und Stellungnahme des zuständigen Ausschusses die Feststellung des Jahresabschlusses beschließen.

Im Beschluss über die Feststellung des Jahresabschlusses sind die Bilanzsumme, die Summe der Erträge und Aufwendungen sowie der Jahresgewinn bzw. Jahresverlust aufzuführen. Gleichzeitig ist über die Verwendung des Jahresgewinnes bzw. die Behandlung des Jahresverlustes zu beschließen.

 

Der Vorsitzende erläutert die Sitzungsvorlage und weist auf die einstimmige Empfehlung des HPF-Ausschusses hin.