TOP Ö 2: Schließung der Grundschule Dependance Fürth

Beschluss: zur Kenntnis genommen

 

 


 

Herr Haßdenteufel trägt im Namen der SPD-Fraktion folgendes

zur Schließung der Grundschule Fürth folgendes vor:

 

„Mit persönlicher Übergabe des Antrages der SPD-Ortsratsfraktion mit den Punkten 1. bis 3. Vom 15.09.2017, wurde der Bürgermeister Holger Schäfer informiert, dass die SPD-Fraktion des Ortsrates Fürth die Tagesordnungspunkte:

Grundschule Lehbesch Dependance Fürth

Baumaßnahme Straße „Zur Ring“ und

Breitbandausbau in Fürth

auf der nächsten Tagesordnung zu behandeln.

 

Der Bürgermeister war nicht in der Lage diese für Fürth wichtigen Themen auf die Tagesordnung setzen zu lassen. Dies zeigt einmal mehr die Wertschätzung des Bürgermeisters zu den Ortsräten.

 

Als bodenlose Frechheit empfindet es die SPD-Fraktion, dass nun durch die Nichtinformierung der Bürger die Grundschuldependance Fürth geschlossen wird.

 

Der Bürgermeister hat mit seiner zuständigen Verwaltung nichts unternommen um dies zu verhindern. Er schiebt immer die Schulkonferenz der Grundschule vor.

 

Alle im Frühjahr gemachten Vorschläge seitens der SPD, wie z.B. eine gebundene Ganztagsschule, zur Erhaltung der Dependance wurden nicht behandelt bzw. nicht berücksichtigt.

 

Der Bürgermeister hält es für nicht notwendig die Bevölkerung zu informieren.

 

Die Hauptverantwortlichen für den Tod der Dependance Fürth sind unserer Meinung nach, der Bürgermeister und die Grundschuldirektorin Frau Beaurepère, beide hatten das Ziel diesen lästigen Zustand zu beenden.

 

Der Bürgermeister erreichte dies durch aussitzen und nichts tun. Die Grundschuldirektorin durch aktives Handeln, um in Zukunft weniger Arbeit zu haben.

 

Die jetzt von der Schulkonferenz beschlossenen Punkte führen direkt zum Schließen des Standortes Fürth. Es werden keine Kinder mehr eingeschult und es wird auch kein Ausnahmeantrag für die Schule gestellt. Mit nur einer Klasse wird der Schulbetrieb wird der Schulbetrieb im Sommer 2018 eingestellt, da keine weitere Einschulung mehr erfolgt, bedeutet dies den Tod der Schule.

 

Ober glaubt irgendjemand, dass alle Kinder der Grundschule Lehbesch irgendwann in Fürth eingeschult werden um den Standort wieder zu beleben?

 

Dies ist das Argument der Stadt und der Grundschuldirektorin, die Dependance Fürth muss für die Nachmittagsbetreuung offen bleiben, da es keinerlei Plätze für die Kinder aus Lautenbach und Fürth in Ottweiler gibt. Nur eine Nachmittagsbetreuung ist keine Schule.

 

Für die Stadt sind die Bürger aus Fürth und Lautenbach „Bürger zweiter Klasse“ oder wie sonst soll man z.B. verstehen,  dass vom Betzenhübel (600 Einwohner) ein direkter Bus (Bussi) in die City fährt, Lautenbach und Fürth (2.700 Einwohner) im nirgendwo „Hanauer Mühle“ umsteigen müssen.“

 

 

 

 

 

 

Hans Peter Jochum (CDU-Fraktion) weist die Vorwürfe der SPD-Fraktion umgehend zurück. Er räumte dennoch ein, dass die Schulsituation für Fürth sehr unerfreulich sei, „ aber mit Aggressivität und Lautstärke werden Dinge nicht besser, entgegnete er Herrn Haßdenteufel.

 

Herr Jochum schildert den Verfahrensablauf, erwähnte das der Ausschuss für Bildung und Soziales sich mit dem Thema befasst habe und in einer Expertenrunde erörtert wurde, wie der Schulstandort Fürth erhalten werden könne.

Das Entscheidungsrecht habe aber bei der Schulkonferenz gelegen, stellt Herr Jochum klar, und die habe sich als Ottweiler als einzigen Schulstandort entschieden. Als Ortsrat ist er auch verärgert über diese Entwicklung, „ aber schuld daran sind einzig  und allein die Schülerzahlen“, meint Herr Jochum