TOP Ö 3: Jahresbericht des Löschbezirksführers des Löschbezirks Fürth

Beschluss: zur Kenntnis genommen

 

Löschbezirksführer Jochem trägt den als Anlage 1 beigefügten Jahresbericht 2016

des Löschbezirks Fürth vor.

 

Weiterhin führt er aus, dass lt. Brandschutzbedarfsplan eine Personalstärke von 28 Mann vorhanden sein sollte. Dies sei leider nicht mehr möglich. Die Personalstärke sei im Moment bei 20 aktiven Mitgliedern. Er sieht Bedenken mit dieser kleinen Truppe den Brandschutz im Ort zu sichern. Um eine ständige Einsatzbereitschaft gewährleisten zu können wären eigentlich 3 Löschtrupps erforderlich. Es muss alles versucht werden, die Personalstärke des LBZ Fürth wieder aufzustocken und auf das geforderte Soll zu erhöhen.

Die Situation könne durch die Feuerwehr allein aber nicht geändert werden. Er brauche hierbei die Hilfe der Verwaltung und der Mandatsträger des Orts- und Stadtrates.

 

Herr Hans-Peter Jochum fügt an, dass die Feuerwehr eine Pflichtaufgabe der Stadt sei, da ansonsten eine Berufsfeuerwehr eingeführt werden müsse, was weit kostenintensiver wäre. Es könne versucht werden durch Flyer auf die Situation der Feuerwehr aufmerksam zu machen, und so die Nachwuchsförderung anzukurbeln, damit mehr Jugendliche in die Feuerwehr eintreten.

 

Herr Haßdenteufel ist der Meinung, dass die Situation der Feuerwehr ein gesellschaftliches Problem wäre, bei dessen Bewältigung auch Stadt und Land in der Pflicht seien. Durch eine positive Werbung solle das Image der Feuerwehr verbessert werden.

 

Der Löschbezirksführer fügt noch an, dass die Feuerwehr im Ort für die Bürgerinnen und Bürger eine gewisse Sicherheit darstelle.

Wenn diese durch die Personalstärke der Fürther Feuerwehr nicht mehr gewährleistet sei, wären Konsequenzen zu ziehen, und es müsse auf andere Orte zurückgegriffen werden.

 

Herr Ratunde bitte um Prüfung, ob für die Feuerwehrleute eine Aufwandsentschädigung eingeführt werden könne.

 

Herr Franzisky führt aus, dass in allen Ortsteilen mit einem Rückgang der Mitglieder zu kämpfen sei. Das Thema solle im Stadtrat erörtert werden.

Die Ausstattung der Feuerwehr sei gut, aber die veränderten gesellschaftlichen Strukturen spielten eine große Rolle.